Herzlich Willkommen!

Die nachfolgenden Seiten möchten über die Klassische Homöopathie informieren, ein klein bisschen für sie werben aber so wenig wie möglich überreden.
Bitte beachten Sie, dass die Praxis zur Zeit nicht geöffnet ist. Zögern Sie jedoch nicht mich bei Fragen zu kontaktieren. Ich biete jedem interessierten Patienten ein unentgeldliches, persönliches Informationsgespräch an. Wenn Sie Informationen zu Therapiemöglichkeiten bzw. eine Therapeutenempfehlung in München oder in Deutschland benötigen rufen Sie mich direkt an oder nutzen Sie das Kontaktformular.
Gute Gesundheit wünscht Ihnen weiterhin Timo Pfeil.

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist heute neben der Akupunktur eine der am meisten gewählten alternativen Heilmethoden. Nur vorne weg gesagt: Homöopathie hat nichts mit Kräutersalben, Teezubereitungen oder Schüssler-Salzen zu tun. Sie ist eine sehr alte und traditionsreiche Heilmethode und findet ihren Ursprung in Deutschland um 1800.

Der Name "Homöopathie" leitet sich ab vom griechischen "homoios" (=ähnlich) und "pathos" (=Leiden). Sie ist eine Therapie, in der Medikamente zum Einsatz kommen, deren Inhaltsstoffe aus der Natur stammen. Dabei werden zum Beispiel einzelne Pflanzen wie Arnika, Küchenschelle, als auch viele Mineralien wie Calcium, Kieselerde, Schwefel oder auch tierische Gifte verwendet. Diese Ausgangsstoffe werden in einem bestimmten Herstellungsverfahren, das Potenzieren geannnt wird, aufbereitet. Dadurch werden sie so stark verdünnt bzw. potenziert, dass selbst mit sehr feinen Analysemethoden kein Atom der Ausgangssubstanz mehr nachzuweisen ist. Wie sie dennoch heilen können wird zur Zeit fieberhaft untersucht.

Unter den Anhängern und Patienten finden sich auch prominente Persönlichkeiten wie J.W. v.Goethe, Beethoven, Mahatma Gandhi, Papst Pius X und die englische Königsfamilie.


Berühmte Patienten der Homöopathie

Was ist Klassische Homöopathie?

Die Bezeichnung Klassische Homöopathie ist ein Qualitätsmerkmal und wurde geprägt, um sich bewusst von anderen Therapierichtungen zu unterscheiden, die nicht nach den Behandlungsregeln dieser echten Homöopathie vorgehen. Sie wird deshalb als "klassisch" bezeichnet, weil ihre Prinzipien und Regeln auf ihren Begründer dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) zurückgehen. Merkmale der Klassischen Homöopathie sind ein ausführliches Erstgespräch (Anamnese) und die Verordnung einer einzelnen Arznei zu einem Zeitpunkt. Es werden dabei Arzneistoffe in sogenannten Hochpotenzen verwendet, das sind mit Milchzucker oder Alkohol aufbereitete Medikamente.

Einsatzgebiete der Klassischen Homöopathie

Die homöopathische Behandlung regt die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem des Patienten an. Sie kann somit bei einem weiten Spektrum von chronischen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt werden:

  • – Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • – Neurodermitis
  • – Chronische Schmerzzustände
  • – Menstruationsbeschwerden
  • – Beschwerden in den Wechseljahren
  • – Wundheilungsförderung nach Operationen
  • – Psychosomatische Störungen
  • – Entwicklungsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • – Parallel zur Schulmedizin begleitende Krebsbehandlung

Aber auch bei akuten Erkrankungen, traumatischen Verletzungen oder Beschwerden während der Schwangerschaft kann – wenn diese kein schnelles, lebensrettendes Eingreifen der Schulmedizin erfordern – ein Homöopath aufgesucht werden. Bei ausge-prägten Organschäden wie zum Beispiel Leberzirrhose oder dialysepflichtigen Nierenerkrankungen ist es nicht angezeigt, die Erkrankung durch eine homöopathische Therapie zu heilen. Es kann aber versucht werden ihren Verlauf günstig zu beeinflussen. Generell nicht angezeigt ist eine homöopathische Therapie bei Krankheiten, die chirurgisch behandelt werden sollten, wie zum Beispiel Blinddarmentzündungen, Tumore oder Gefäßverengungen. Hierbei kann aber die Homöopathie, begleitend zum schulmedizinischen Eingriff, das Immunsystem und somit die Selbstheilungskräfte des Patienten stärken.

Unterscheidung akute und chronische Erkrankungen

Die Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen ist in der Homöopathie unterschiedlich. Ein gesunder Körper kann eine akute Erkrankung wie zum Beispiel eine Erkältung, eine Nasennebenhöhlenentzündung oder eine Magenverstimmung von selbst in der Regel binnen weniger Tage selbst heilen. Diese akute Erkrankungen können homöopathisch therapiert werden. Ziel hierbei ist es, die Erkrankungsdauer so kurz bzw. Folgekomplikationen so gering wie möglich zu halten. Es kann aber auch der Fall eintreten, dass die akute Erkrankung so heftig verläuft, dass der Körper ohne Behandlung an ihr zu Grunde geht, wie zum Beispiel bei einer akuten Lungenentzündung - hier ist ein schnelles schulmedizinisches Eingreifen unerlässlich.

Im Fall von chronsichen Erkrankungen, die u.U. schon viele Jahre bestehen, kann der Körper die Erkankung nicht mehr von selbst heilen, das Immunsystem hat sich an die chronische Erkrankung "gewöhnt" und geht gegen diese nicht mehr vor. Eine Besonderheit in der homöopathischen Therapie ist, dass auch immer wiederkehrende, scheinbar akute Erkrankungen wie zum Beispiel Nasennebenhöhlenentzündungen ein Homöopath zu den chronischen Erkrankungen rechnet. Chronische Erkankungen sind oft symptomarm und stellen aus diesem Grunde eine sehr große Herausforderung dar. Bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen ist es wichtig alle bereits durchgemachten Krankheiten - auch Krankheiten während der Kindheit! - zu beachten, da diese auch ein Hinweis auf die passende homöopathische Arznei geben können. Es ist daher sehr wichtig, dass der Patient bei der Anmanese (= Krankengespräch) sich seiner kompletten Krankengeschichte erinnert - davon hängt zu einem hohen Maße der Therapieerfolg ab. Bitte machen Sie sich diesen Punkt vor einem Termin bei einem Homöopathen bewusst. Je besser Sie über Ihren eigenen Krankheitsverlauf Bescheid wissen um so effektiver ist die homöopathische Therapie.